Posted by: handballcarsi | March 18, 2011

Balkonbespannung strotzt Handballwürfe

Meine Kumpels und ich hatten nach einem guten Handballspiel noch Lust etwas abzuhängen und zu chillen. Also wohin stellte sich die Frage.

Da es ausgerechnet an diesem Tag schon etwas wärmer war fiel die Wahl auf meine Terasse. Also alle zu mir und schön abgehangen. Bis die Jungs nach einer Weile meine neue Balkonbespannung entdeckten, die so straff und gespannt saß als könne ein Tischtennisball wie ein Flummi hochfliegen. Das dachten sich wohl auch die Jungs und nahmen prompt den Handball und testeten ihre Kräfte.

Aaaber ich muß dazu sagen, sie hat den quälenden Mißbrauch des Handballs sehr gut überstanden und sitzt immernoch perfekt. Hat sich also gelohnt die paar Euros darin zu investieren. Davon abgesehen das meine Kumpels sowas vorher noch nie gesehen hatten und nun unbedingt auch so eine Balkonbespannung haben möchten. Dann kann ich ja mal testen wie straff die ihre Dinger gezogen haben.. wer weiß vielleicht wird daraus ja noch ein Wettkampf * lol*

In diesem Sinne..so sieht eben manchmal meine Freizeit aus..

Posted by: handballcarsi | February 24, 2011

Spiel, Wurf, Pfiff und Sieg

Die WM in Schweden ist vorbei ..schon laenger – ueber den Platz brauchen wir nicht reden. Wirklich nicht.

Die eigene Saison geht dafuer aber erfolgreich weiter.
Das Spiel am Wochenende haben wir efolgreich gewonnen!!!
Nun sind wir auf Platz 1.
Das naechste Spiel wird etwas anspruchsvoller – gegen den Tabellen Zweiten.
Jedenfalls haben wir am Wochenende ordentlich gefeiert, das war toll.
Ordentlich Bier, eine gelungene After-Party und mein Kollege hat erstmal diese  aeusserst Coole Rattanmöbel für den Garten in den scheiss Pool geworfen und der andere hat das Pavillion demoliert xD
Schaden von 1.700 Euro. Super. Aber es hat sich gelohnt.

Posted by: handballcarsi | October 12, 2010

Handball-Weltmeisterschaft der Herren 2011

Select präsentiert den WM Handball 2011 Schweden.
Der Select Matchball Schweden ist der neue offizielle Spielball der WM 2011 in Schweden. Liefertermin ab Mitte November 2010.

Folgende Gruppenaufstellung:

Ich wunder mich nur, warum die Tuerkei gar nicht dabei ist!
Wobei ich gerade auch ueberlegen muss, wann sie das letzte mal mitgespielt hat, bzw. bei einem Wettkampf angetreten ist?!

Posted by: handballcarsi | June 15, 2010

neuer hallenboden

Unsere Halle ist ziemlich porös und wird jetzt neu renoviert!
Die bauherrschaften setzen qualitives laminat ein, welches aus Holzbrikets stammen soll.
am ende soll unsere halle – wie eine typische – amerikanische spielhalle aussehen. klingt richtig gut & ich freu mich auch drauf.
Unser Verein benutzt Holzbriketts, damit er an Heizkosten spart.
Durch die Biomasse, die quasi die Holzbriketts darstellen, bekommen wir sogar eine Fussbodenheizung, was auch noch einmal kosten spart.

gen ende wird der holzboden sogar noch mit einer extra folie beklebt. da bin ich mal gespannt, wie es spaeter aussieht.

Posted by: handballcarsi | April 23, 2010

„Auf Pommes wird geschaut und gehört“

Eigentlich sollte er für den TV-Sender Eurosport die deutschen Spiele beim Bring Cup 2010 in Norwegen kommentieren. Aber da die vorgesehenen Reporter wegen der Flugausfälle nicht gen Norden reisen konnten und Markus Baur nicht mehr zurück, war es dem Mann, der die deutsche Mannschaft 2007 zum Weltmeistertitel führte, vergönnt, die Spiele mit viel Muße zu beobachten.

Wie haben Sie den Turniersieg der deutschen Mannschaft in Norwegen gesehen?
„Ich hatte ja urplötzlich überraschend viel Zeit. Geplant war, die ersten beiden Spiele des deutschen Teams hier in Sandefjord zu kommentieren. Das hat sich wegen des Flugchaos dann zerschlagen. Und ich kam nicht mehr zurück. So konnte ich ganz aus der Nähe und ganz entspannt, das Geschehen betrachten und habe viel mitbekommen.“

Wodurch hat sich die deutsche Mannschaft den Turniersieg denn verdient?
„Bei diesem Turnier standen sich vier Teams auf Augenhöhe gegenüber. Das zeigen auch die knappen Ergebnisse. Aber die Platzierung war letztlich nicht das Wichtigste, auch wenn es schön ist, wieder mal einen Pokal gewonnen zu haben und den Sieg des Supercups im letzten Jahr untermauert zu haben. Die Jungs haben bei zwei Spielen Topleistungen gezeigt, toll gekämpft und Vertrauen in die taktischen Mitteln gehabt, die angesagt waren. Das ist enorm wichtig, denn wir haben keine Mannschaft, der alles wie von selbst zufällt. Dieses Team muss sich jeden Erfolg hart erarbeiten.“

Die Schwankungen im Spiel der DHB-Auswahl sind evident. Wie erklären Sie sich das?
„Die fehlende Konstanz kommt daher, dass dieses Team noch nicht eingespielt ist. Da ist es schwierig, Sicherheit in die Aktionen zu bekommen.“

Mit der offensiven 3:2:1-Abwehr kam ein neues Abwehrsystem zu der gestandenen 6:0-Formation hinzu. Wie wichtig ist das?
„Zu der neuen Deckungsvariante ist es gekommen, weil sich jetzt Spieler im Kader finden, die das so können. Haas, Flohr und Weinhold haben das schon sehr gut gemacht, auch einem Dominik Klein oder einem Uwe Gensheimer traue ich das zu. Natürlich ist diese offene Deckung keine Maßnahme über 60 Minuten oder gar für ein ganzes Turnier, aber es ist immer gut, wenn man den Gegner vor neue Aufgaben stellen kann.“

Wie sehen Sie die Situation bei den Torhütern?
„Im deutschen Handball waren die Torhüter noch nie ein Problem und werden es auch jetzt nicht werden. Silvio Heinevetter hat in zwei Spielen überragend gehalten und in meinen Augen einen großen Schritt nach vorne gemacht. Auch Katsigiannis war ein guter Rückhalt. Dazu kommen noch zwei, drei weitere Kandidaten. Das passt.“

Michael Haaß wächst mehr und mehr in die Rolle des Spielmachers hinein. Eine Rolle, die Ihnen sehr vertraut sein müsste. Wie beurteilen Sie seine Entwicklung?
„Michael Haaß präsentiert sich als kompletter Spieler. Er hat unter Petkovic bei Frisch Auf Göppingen viel gelernt, agiert gut im Mittelblock oder als Spitze der 3:2:1-Abwehr und schafft es immer besser, das Spiel zu führen und dabei noch viel Torgefahr auszustrahlen. Seine Entwicklung ist höchsterfreulich.“

Pascal Hens ist wieder zurück im Nationalteam. Wie wichtig ist er für die Mannschaft?
„Pommes nimmt eine sehr exponierte Rolle ein. Auf ihn wird geschaut und gehört. Er zählt zu den besten Rückraumspielern überhaupt, er ist gereift und besitzt in seinem jetzigen Alter absolute Führungsqualitäten. Ich bin froh, dass er nach seiner EM-Pause wieder mit an Bord ist.“

Im Juni stehen die entscheidenden beiden Spiele der Qualifikation zur nächsten Weltmeisterschaft an. Wie gefährlich sind die Griechen?
„Ganz nüchtern betrachtet, gehen wir als klarer Favorit in die beiden Begegnungen. Aber in den letzten Jahren haben die sogenannten kleinen Handballnationen enorm aufgeholt. An einem guten Tag können uns auch die Griechen ärgern oder sogar schlagen. Es bedarf schon zweier konzentrierter Leistungen, um dieses wichtige Duell für uns zu entscheiden. Dass die Mannschaft das kann, hat sie ja gerade mit dem Gewinn des Bring Cups bewiesen.

Posted by: handballcarsi | April 22, 2010

Michael Kraus gibt sein Kapitänsamt in der Nationalmannschaft ab

Bundestrainer Heiner Brand und Michael Kraus sind nach mehreren Gesprächen übereingekommen, dass der Lemgoer sein Kapitänsamt in der deutschen Nationalmannschaft abgibt. „Gemeinsam haben wir den Entschluss getroffen, dass sich Mimi voll und ganz auf seine sportlichen Qualitäten besinnen und die zusätzliche Belastung des Kapitänsamts abgeben soll“, meinte Bundestrainer Heiner Brand. Und Michael Kraus sagte: „Wir hoffen beide, dass sich das positiv auf meine Leistungen auf dem Spielfeld auswirken wird. Ich möchte mich ganz auf Training und Spiel konzentrieren und auf die Fitness meines Körpers. Der Bundestrainer hat mir immer sein Vertrauen geschenkt und mich in keinster Weise bedrängt. Ich glaube, dass ich der Nationalmannschaft so besser helfen kann.“

Bei den nächsten wichtigen Länderspielen der Nationalmannschaft um die WM-Qualifikation gegen Griechenland am 12. Juni in Dortmund und am 20. Juni in Pylaia will er seine neue Stärke unter Beweis stellen: „Da werde ich richtig Gas geben, da geht es um die Zukunft unserer Mannschaft.“ Auch hinsichtlich seiner eigenen Zukunft hat der Rückraumspieler eine klare Entscheidung getroffen: „Ich habe mich von meinen bisherigen Beratern getrennt. All meine Belange werde ich von nun an nur noch mit meinem Bruder Christian, einem früheren Nationalmannschafts-Fechter, besprechen und entscheiden. Für mich zählt nur noch der Handballsport, dafür muss ich einen klaren Kopf haben.“

Nach der Europameisterschaft im Januar hatte es mehrere Gespräche zwischen Heiner Brand und Michael Kraus gegeben, bei denen die Kapitänsfrage zwar nicht im Vordergrund stand, aber durchaus diskutiert wurde: „Bevor sich andere über eine mögliche Vorgehensweise Gedanken gemacht haben, war die Sache für uns schon längst ein Thema“, so der Bundestrainer. Zu einem letzten Treffen flog Michael Kraus am Montag nach dem Final Four eigens nach Hamburg, um sich in Ahrensburg bei der Vorbereitung der Nationalmannschaft auf den Bring Cup noch einmal mit dem Bundestrainer auszutauschen.

Wer neuer Kapitän werden wird, lässt Heiner Brand noch offen: „In den Spielen gegen die Schweiz sowie beim Bring Cup in Norwegen hat Pascal Hens ob des Fehlens von Michael Kraus diese Aufgabe übernommen und zu meiner vollsten Zufriedenheit ausgefüllt. Die weitere Vorgehensweise werden wir bei unserem Lehrgang im Juni, wenn wieder alle Nationalspieler an Bord sind, gemeinsam mit der Mannschaft festlegen.“

Posted by: handballcarsi | April 17, 2010

Sieg über Dänemark: Deutschland gewinnt den Bring Cup 2010

Wer hätte das gedacht? Mit einem 27:26 (14:12)-Erfolg über Dänemark holte sich Deutschland den Bring Cup 2010. Neben dem eigenen Erfolg war einer von Norwegen im letzten Spiel über Schweden vonnöten. Und den schafften die Gastgeber beim 37:35 prompt. „Der Turniersieg der deutschen Mannschaft ist verdient, weil sie es geschafft hat, im entscheidenden letzten Spiel eine bravouröse Leistung mit viel taktischer Disziplin zu zeigen“, freute sich Markus Baur, Kapitän der Weltmeistermannschaft von 2007, der für Eurosport vor Ort weilte.
Dies wird auch bei einem Blick auf das All-Star-Team des Turniers deutlich. Hier stehen mit Silvio Heinevetter, Pascal Hens und Sebastian Preiß gleich drei deutsche Spieler unter den besten Sieben.

Heiner Brand überraschte den Europameister von 2008 mit einer offensiven 3:2:1-Abwehr, bei der Michael Haaß als Spitze fungierte, Steffen Weinhold und Matthias Flohr die Halbpositionen bekleideten. Dabei agierten diese drei Spieler oft noch vor der eigenen 9-Meter-Linie. Die Dänen waren davon so überrascht, dass sie gleich mit 0:4 und 1:5 zurücklagen. Eine frühe Zwei-Minuten-Strafe für Steffen Weinhold durchkreuzte aber die Taktik des DHB-Teams. Nach 16 Minuten stand es 5:6, wobei sich vor allen Dingen Linkshänder Mats Christiansen mit drei Toren in Folge an der Aufholjagd beteiligte. Doch die deutsche Sieben ließ sich davon nicht beeindrucken und übernahm wieder die Führung und baute diese bis zur 29. Minute auf 14:10 aus. Zwei schnelle Gegentreffer der Dänen markierten den Halbzeitstand von 14:12.

Auch im zweiten Durchgang blieb das deutsche Team seiner offensiven Abwehrausrichtung treu. Zunächst aber kamen die Dänen zu drei Treffern in 90 Sekunden und blieben bis zum 17:16 in Front. Dann folgten sechs Treffer der couragiert auftretenden deutschen Mannschaft bis zum 22:17 in der 45. Minute. Doch nur fünf Minuten später waren die Dänen beim 21:22 wieder herangekommen. Und auch diesmal hielt die deutsche Mannschaft unter Führung des umsichtigen Michael Haaß dagegen. Sechs Minuten vor Schluss stand es 25:21 und das deutsche Team konnte wieder vom Turniersieg träumen. Die Dänen taten sich im Positionsangriff weiter schwer, machten viele technische Fehler, nutzten ihrerseits aber jede kleine Unaufmerksamkeit des deutschen Angriffs konsequent. Allein acht Tore aus Tempogegenstößen standen in der zweiten Halbzeit für die Skandinavier zu Buche.
Nicht nur in dieser Phase war Silvio Heinevetter der große Rückhalt seiner Mannschaft. Insgesamt parierte der Berliner 20 Würfe, darunter ein Siebenmeter. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass die Dänen noch einmal herankamen. 25:24 stand es nach 57 Minuten. Taktisch diszipliniert brachte das deutsche Team den Sieg ins Ziel.

„Ich bin froh, dass wir heute wieder ein besseres Spiel gezeigt haben. Schön, dass es gereicht hat”, sagte Kapitän Pascal Hens. „Leider zeigt sich immer wieder, dass wir im Angriff noch nicht die nötige Geduld aufbringen und unser Spiel dadurch großen Schwankungen unterworfen ist.“ Bundestrainer Heiner Brand sprach von zwei guten und einem sehr schlechten Spiel bei Bring Cup 2010. „Wichtig aber war, dass wir gesehen haben, dass es geht, wenn die Mannschaft verinnerlicht, dass Einsatz und Einstellung sowie taktische Disziplin Grundlagen für den Erfolg sind.” Silvio Heinevetter, zum besten deutschen Spieler gekürt, brachte es auf den Punkt: „Wir wollten gewinnen, wir haben gewonnen, und das durch den Kampf, der gestern noch gefehlt hat.“
Deutschland – Dänemark 27:26 (14:12)
Deutschland: Heinevetter, Katsigiannis (n.e.); Schöne, Groetzki, Glandorf (4), Weinhold (3), Haaß (5/3), Strobel (1), Kneer (n.e.), Hens (2), Christophersen (4), Klein (n.e.), Gensheimer (2), Preiß (3), Flohr (3), Roggisch.
Dänemark: Jacobsen (31.-53.), Rasmussen; Mads Christiansen (6), Boesen (1), Markussen (2), Andersen (1), Anders Eggert Jensen (1), Spellerberg (3), Madsen , Lasse Svan Hansen (3), René Toft Hansen (1), Henrik Møllgaard Jensen (2), Hundstrup (3), Kasper Nielsen, Mads Nielsen, Henrik Toft Hansen (3).
SR: Andersen/Sodal (Norwegen) – Z: 740 in Drammen – Siebenmeter: 3/3:1/0 (Heinevetter hält gegen Andersen ) – Strafminuten: 6:8 Minuten (Weinhold/zweimal, Haaß – Rene Toft Hansen, Madsen/zweimal, Boesen) – Spielfilm: 4:0 (8.), 5:1, 5:6 (16.), 7:6, 7:8, 8:9, 14:10, 14:12 – 14:15, 16:17, 22:17 (45.), 22:21 (50.), 25:21 (54.), 25:24 (57.), 27:26. Beste Spieler: Heinevetter, Haaß – Christiansen.

Abschlusstabelle des Bring Cup:
1. Deutschland 4:2 Punkte
2. Dänemark 4:2 Punkte
3. Norwegen 2:4 Punkte
4. Schweden 2:4 Punkte

ascal Hens und Sebastian Preiß kehren in die deutsche Handball-Nationalmannschaft zurück. Hatten beide die Europameisterschaft im Januar noch wegen verletzungsbedingter Trainingsrückstände abgesagt, so stehen sie nun wieder im DHB-Aufgebot für das Länderspiel gegen die Schweiz am 17. März in Stuttgart (Anpfiff 20.15 Uhr). Die Partie gegen die Eidgenossen dient der Vorbereitung auf die beiden Playoff-Spiele gegen Griechenland, die über die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2011 in Schweden entscheiden. Das erste Qualifikationsspiel gegen die Griechen steigt am 12. Juni in der Dortmunder Westfalenhalle, das Rückspiel findet eine Woche später in Griechenland statt.
Aus dem Kader der EM 2010 in Österreich, bei der das DHB-Team auf einem unbefriedigenden 10. Platz landete, stehen in Stuttgart nur noch neun Akteure im aktuellen Aufgebot. Einige Spieler wie z.B. die Hamburger Stefan Schröder und Torsten Jansen oder Michael Kraus (TBV Lemgo), fehlen verletzungsbedingt, andere wurden von Bundestrainer Heiner Brand diesmal nicht berücksichtigt. „Die Spieler, die jetzt fehlen, gehören aber weiterhin zu unserem Kader. Ich möchte bei dieser Gelegenheit auch mal andere Spieler testen“, sagt Heiner Brand. „In der Entwicklung einer Mannschaft ist es ganz normal, nach Alternativen zu suchen.“
Einen Tag vor der Partie in Stuttgart treffen Deutschland und die Schweiz bereits zu einem Länderspiel in Aarau/SUI aufeinander.

Das deutsche Aufgebot: Johannes Bitter (HSV Hamburg, 126/2), Silvio Heinevetter (Füchse Berlin, 34/-), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo, 118/1); Pascal Hens (HSV Hamburg, 164/488), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen, 33/106), Dominik Klein (THW Kiel, 105/207), Martin Strobel (TBV Lemgo, 43/59), Sebastian Preiß (TBV Lemgo, 120/303), Jacob Heinl (SG Flensburg-Handewitt, 1/3), Matthias Flohr (HSV Hamburg, 5/6), Holger Glandorf (TBV Lemgo, 119/424), Steffen Weinhold (TV Grosswallstadt, 9/13), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen, 4/8), Christian Sprenger (THW Kiel, 59/120), Lars Kaufmann (FA Göppingen, 91/230), Michael Haaß (FA Göppingen, 53/62)

Posted by: handballcarsi | March 9, 2010

Benefizspiel für Oleg Velyky am 13. April in Hamburg

Der Termin für das Benefizspiel zugunsten der Familie von Oleg Velyky steht fest. Am Dienstag, 13. April, bestreiten die deutsche Handball-Nationalmannschaft und der HSV Handball in der Hamburger Color Line Arena gemeinsam eine Partie im Gedenken an ihren im Januar verstorbenen Teamkollegen. Der Gesamterlös kommt dabei in vollem Umfang der Ehefrau Kateryna Velyka sowie dem gemeinsamen Sohn Nikita zugute.
„Ich habe Oleg Velyky als überragenden Handballer und tadellosen Menschen kennengelernt“, sagt Ulrich Strombach, der Präsident des Deutschen Handballbundes. „Er stand über viele Jahre mit uns in einer Reihe. Das Ansinnen von Spielern, Trainern und auch des DHB-Präsidiums ist es, mit diesem Spiel an Oleg Velyky zu erinnern und seiner Familie eine finanzielle Grundlage zu schaffen.“
„Wir sind sehr froh, dass wir mit der deutschen Nationalmannschaft einen geeigneten Termin finden konnten“, erklärt Andreas Rudolph, Präsident des HSV Handball, „auch wenn der Terminplan bis zum Saisonende sehr eng gefasst ist, war es für uns eine Herzensangelegenheit, das Spiel für Oleg und für Olegs Hinterbliebene noch im April zu platzieren. Die Fans können sich auf alle Stars freuen. Gemeinsam mit dem DHB wollen wir Kateryna und Nikita nach dem schweren Verlust eine Zukunftsperspektive bieten.“
Oleg Velyky war am 23. Januar in seiner ukrainischen Heimat Kiew an einem Krebsleiden gestorben. Er wurde nur 32 Jahre alt. Oleg Velyky bestritt 38 Länderspiele für Deutschland, erzielte insgesamt 124 Tore und gehörte dem Weltmeisterkader von 2007 an. Für sein Heimatland Ukraine kam er auf 59 Länderspiele und war Torschützenkönig der Europameisterschaft 2000. In der Bundesliga spielte der Rechtshänder für TUSEM Essen, mit dem er 2005 EHF-Cup-Sieger war, sowie für die Rhein-Neckar Löwen. Zuletzt stand er beim HSV Hamburg unter Vertrag.
Die Hamburger haben gemeinsam mit der Stiftung phönikks, die krebskranke Kinder, junge Eltern und deren Familienangehörige betreut, ein Spendenkonto eingerichtet. Sämtliche Spenden kommen ebenfalls der Familie Oleg Velykys in vollem Umfang zugute:
Spendenkonto: Stiftung phönikks / Oleg Velyky
Kontonummer: 10 10 3 10 7 10
Bankleitzahl: 200 505 50
Bank: Haspa
Tickets für das Benefizspiel sind ab Montag, 8. März, 12.00 Uhr unter der Hotline 01805 – 969 000 666 zu haben.

Die heutige Auslosung der Achtelfinals in der Champions League bescherte den deutschen Vertreter durchaus günstige Lose. Der THW Kiel trifft auf den dänischen FC Kopenhagen, der HSV muss sich mit dem polnischen Meister aus Kielce auseinandersetzen und die Löwen treffen auf Valladolid. Ein spannendes internationales Duell dürfte der Vergleich von Zagreb und Barcelona werden. Alle drei deutschen Teams treten am 27./28. März zuerst in fremder Halle an und haben bei den Rückspielen am 3./4. April Heimrecht. Das Final Four wird Ende Mai in Köln ausgetragen.

Der französische Meister Montpellier HB muss zum dänischen Vertreter Kolding IF reisen. Die Dänen sind vor allem in eigener Halle ein unbequemer Gegner und trotzdem sowohl dem THW Kiel, wie auch dem FC Barcelona ein Remis ab. Titelverteidiger Ciudad Real muss sich mit dem slowenischen Meister Gorenje Velenje auseinandersetzen. Während das Team von Talant Dujshebaev bislang alle Spiele gewinnen konnten, schaffte Velenje erst am letzten Spieltag die Qualifikation für das Achtelfinale.

Vor einer Rückkehr in die Ostseehalle stehen Steinar Ege, Pelle Linders und Martin Boquist, die mit dem FC Kopenhagen auf den THW Kiel trifft. Der deutsche Meister profitierte vom Ausrutscher Barcelonas in Kolding und sicherte sich am letzten Vorrundenspieltag den Gruppensieg. Kopenhagen qualifizierte sich am letzten Spieltag mit einem Heimsieg über den schwedischen Meister Alingsas für die Runde der letzten 16. “Wir sind sehr zufrieden mit dem Los, auch wenn unser Trainer Alfred Gislason Kopenhagen für den stärksten Gegner hält, auf den wir treffen konnten. Es ist eine kurze Reise, wir haben viele Verbindungen zum FCK und sind klarer Favorit”, sagte Sabine Holdorf- Schulst, die Geschäftsführerin des THW Kiel.

Die Duelle der Gruppenvierten mit den Gruppensieger schließt das Nachbarschaftsduell zwischen dem rumänischen Champion HCM Constanta und MKB Veszprem. Eine schwierige Hürde hat auch der FC Barcelona zu nehmen, der den kroatischen Meister RK Zagreb zugelost bekam.

Der HSV Hamburg, der in der Königsklasse bislang nur gegen Ciudad Real unterlegen war, muss zum polnischen Vertreter KS Kielce reisen. Dass die von Bogdan Wenta trainierte Mannschaft nicht zu unterschätzen ist, bewies der polnische Meister mit einem Remis gegen die Rhein-Neckar Löwen. “Im Achtelfinale der Champions League wird es natürlich nicht leichter, das ist klar. Jeder der drei möglichen Gegner wäre ein attraktives Los gewesen und wir können uns auf jetzt auf zwei interessante Spiele freuen. Kielce hat ein starkes, schlagkräftiges Team, gegen das wir uns behaupten müssen”, so Hamburgs Trainer nach der Auslosung. “Dass wir das Rückspiel zuhause bestreiten, haben wir uns in den Gruppenspielen verdient. Wir wollen ins Viertelfinale und da ist es von Vorteil, die entscheidende zweite Partie in unserer Halle mit unseren Fans austragen zu können.”

Für das Team von Ola Lindgren war aufgrund der anderen Auslosungen schon zuvor klar, dass die Reise nach Spanien gehen würde. Valladolid oder Leon waren noch als Kontrahenten möglich, da jedoch Tschechow nicht auf Valladolid treffen durfte, mussten die Löwen Vorlieb mit der von Juan Carlos Pastor trainierten Auswahl nehmen. Für Carlos Prieto eine besondere Partie, denn der Kreisläufer kehrt mit den Löwen an seine alte Wirkungsstätte zurück. Für den russischen Vertreter Tschechow blieb somit das Duell mit Ademar Leon im Achtelfinale. Der Manager der Rhein-Neckar Löwen, Thorsten Storm, hat leichte Sorgen: “Die Chancen aufs Weiterkommen stehen bei 50:50.” Die Badener trafen bereits vor zwei Jahren im Halbfinale des EHF-Pokals auf Valladolid und setzten sich durch. “Das waren zwei harte Spiele, und es werden wieder zwei enge Spiele werden”, betonte Storm.

quelle: hbw

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